Scouting: Innovation systematisch fördern
Durch eine praxisnahe Fortbildung im Innovation Scouting befähigt Train-the-Scout Hochschulen, Innovationspotenziale frühzeitig zu identifizieren, Talente gezielt zu fördern und wissenschaftliche Ideen wirkungsvoll in Anwendung zu bringen.
TRAIN-THE-SCOUT
Stärke die Innovationskraft Deiner Hochschule!
Werde YES-Scout – in unserer exklusiven Fortbildung Train-the-Scout für nur 15 Teilnehmende. Das kostenlose Programm richtet sich an Mitarbeitende in Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die Innovation systematisch fördern wollen.
In vier praxisorientierten Online-Modulen erhältst Du von Expert:innen Einblicke in Scouting-Methoden wie Talent-Sourcing, Network-Mapping, systemisches Team-Coaching und Prozessgestaltung. Du entwickelst ein eigenes Scouting-Projekt, baust ein bundesweites Netzwerk auf und profitierst vom kollegialen Austausch mit Scouts in ähnlichen Rollen.
Die Fortbildung richtet sich an Transfer- und Innovationsmanager:innen an Universitäten, Start-up-Berater:innen und Scouts, die Scouting als Teil ihres Jobprofils (neu) definieren möchten, sowie an Hochschulen, die Talente und Innovation langfristig stärken wollen.
Abschluss ist ein gemeinsames Kolloquium, in dem Projekte präsentiert und Erfahrungen reflektiert werden.
Ablauf des Train-the-Scout Programms
- Klärung der eigenen Rolle, des Handlungsspielraums und des Mandats des akademischen Scouting
- Einführung in die
Projektarbeit
Talent
- Sichtbarkeit schaffen durch strategische Sourcing-Kanäle
- Innovative Talente im akademischen Bereich identifizieren und aktivieren
- Bewertung innovativer Ideen mit und ohne Expert:innenwissen
- Proof-of-Concept-Erstellung
- Strategische Nutzung
von Netzwerken
Team Alignment
- Prinzipien der systemischen Beratung
- Verstehen von Teamdimensionen
- Analyse der eigenen Teams
- Teilen von Erfahrungen und Herausforderungen aus den Scouting-Projekten
- Anwendung systemischer und
lösungsorientierter Fragetechniken im Rahmen der kollegialen Fallberatung - Raum für Austausch, Feedback und
gemeinsames Lernen
- Praktisches Anwenden der Methoden, um konkrete Transferherausforderungen in den Institutionen anzugehen
- Präsentation der gewonnenen Erkenntnisse in einer abschließenden Reflexionssitzung
Timeline
Kohorte 2
Bewerbung geschlossen
Modul 1: 09.02.26
Modul 2: 23.02.26
Modul 3: 16.03.26
Modul 4: 23.03.26
Kollegiale Fallberatungen:
23.04.26 und 27.04.26
Abschlusskolloquium: 08.06.26
Kohorte 3
Bewerbung 01.05.–15.06.26
Modul 1: 14.09.26
Modul 2: 21.09.26
Modul 3: 28.09.26
Modul 4: 05.10.26
Kollegiale Fallberatungen:
16.11.26 und 20.11.26
Abschlusskolloquium: 07.12.26
Du interessierst dich für unsere nächste Train-the-Scout-Weiterbildung?
Die Bewerbungsphase für Kohorte 3 ist jetzt offen.
Komm gerne zu unserem Info-Event am 20.05.2026 (12:00–12:45 Uhr, Zoom), um alles Weitere zu erfahren.
Kontakt
WERKSTÜCK
Best Practice
Projektarbeit: Steve Wendland, Universität Greifswald
Im Rahmen der Train-the-Scout-Weiterbildung entwickelte Steve Wendland ein praxisnahes Konzept zur Förderung von Social Impact Innovationen an der Universität Greifswald. Ausgangspunkt war die Frage, wie Forschungsergebnisse, Technologien und Wissen innerhalb komplexer Hochschulstrukturen gezielter identifiziert und für gesellschaftlichen Mehrwert nutzbar gemacht werden können.Besonders spannend ist dabei der Perspektivwechsel seines Ansatzes: Im Zentrum steht nicht das Scouting von Technologien oder fertigen Lösungen, sondern das Scouting von gesellschaftlichen Herausforderungen und Bedarfen in der Region. Statt zuerst nach passenden Innovationen zu suchen, fragt der Ansatz: Welche Probleme existieren eigentlich vor Ort? Und welches Wissen, welche Forschung oder welche Menschen könnten dazu beitragen, diese Herausforderungen zu adressieren?Entstanden ist daraus ein Challenge-Based-Learning-Ansatz, der Wissenschaft, Stadt, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aktiv miteinander verbindet. Gemeinsam sollen Studierende, Forschende und Praxispartner innovative Lösungen für reale Herausforderungen in der Region entwickeln, von bezahlbarem Wohnraum bis zur Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe.Das Projekt schafft neue Räume für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit und zeigt, wie Forschung direkt in gesellschaftliche Wirkung übersetzt werden kann. Gleichzeitig macht es sichtbar, dass Scouting nicht nur bedeutet, Potenziale in Technologien oder Personen zu erkennen, sondern auch darin bestehen kann, relevante gesellschaftliche Herausforderungen frühzeitig sichtbar zu machen und Akteur:innen strategisch zusammenzubringen, und zwar nach dem Leitgedanken: „Von der Region, für die Region.“
SCOUT-GALERIE
Unsere ausgebildeten Scouts!

























